Techniken

Unterschiedliche Textilmaterialien erfordern unterschiedliche Drucktechniken, damit die bestmögliche Qualität und Haltbarkeit der Kleidungsstücke sichergestellt ist.


Direktbeflockung

Flockfasern aus Baumwolle oder Chemiefasern, von 1mm Länge, werden auf elektrostatischem Wege auf ein mit einer Klebemasse beschichtetes Trägermaterial senkrecht eingeschossen, wodurch nach dem Trocknen ein plüschartiger Flor gebildet wird. Es entsteht ein markantes dreidimensionales Erscheinungsbild mit weichem Warengriff. Die längere Faser beeintrâchtigt die Konturschärfe des Motives.

Das Einsatzgebiet der Direktbeflockung ist weitreichend. Von Sport- und Bekleidungstextilien über Möbelbezugsstoffe bis zu Formteinen aus anderen Materialien.


     

Textilvertrieb Hamburg



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Siebdirektdruck

Druckverfahren zur Herstellung individueller Textilien. Der Farb- oder Pastenauftrag erfolgt durch ein Sieb. Dieses Sieb ist mit einer lichtempfindlichen Beschichtung versehen und wird mit Hilfe eines Siebdruckfilmes belichtet. Nach der Belichtung wird die sich lösende Beschichtung ausgewaschen und im Sieb wird das Motiv sichtbar und dient jetzt als Schablone. Die Farbe dringt durch die freien Stellen im Sieb auf den Druckträger. Pro Farbauftrag benötigt man eine Schablone und ein Farbwerk.

Das Ergebnis des Direktdruckes ist ein weicher Warengriff, da die Farben bei z.B. Baumwolle teils in die Faser eindringen. Der Siebdirektdruck wird in allen Textilbereichen eingesetzt und eignet sich besonders für T-Shirts, Sweatshirts und andere, leichte Konfektion.


Transferdruck

Bei diesem Verfahren wird ein Motiv auf ein Trägerpapier gedruckt und kann so später, mit Hilfe einer thermischen Transferpresse, auf unterschiedliche Kleidungsstücke transferiert werden.

Transferdruckmotive werden mit unterschiedlichen Farbarten und aus verschiedenen Materialien gefertigt. Sie eignen sich somit für den gesamten Textilbereich. Die Motive sind lagerbar und bieten somit den Vorteil der extrem kurzfristigen Verfügbarkeit.


     

Textilvertrieb Hamburg



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Direktstickerei

Verfahren zur hochwertigen Veredelung von Textilien. Die Motive werden zu einem Stickprogramm umgewandelt. Dieses Programm dient zur Steuerung der Stickautomaten, welche die jeweiligen Motive mittels vieler Nadelstiche auf das Textil oder andere Trägermaterialien überträgt.

Eine Stickerei läßt das Kleidungsstück exklusiver wirken und trägt zum Gesamteindruck bei. Direktstickereien eignen sich besonders für Frottierartikel, Jacken, Hemden und Wirkware.


Digitaldruck

Digitaldruck bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere NIP-Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster. Zusätzlich kann das Drucksystem weitere Einrichtungen zum Schneiden und Binden aufweisen. Dadurch wird die Fertigung kompletter Druckprodukte in kürzester Zeit möglich.


Lasergravur

Die Gravur/ Lasergravur gehört zu den haltbarsten und exklusivsten Veredelungsformen. Sie wird überwiegend für die Individualisierung von hochwertigen Artikeln aus Metall, wie edle Schreibgeräte und Etuis, eingesetzt. Bei dem Verfahren wird durch ein Laserstrahl die oberste Schicht des Materials punktgenau abgetragen, wodurch das Motiv die Farbe des Kernmaterials erhält. Lasergravuren zeichnen sich durch höchstmögliche Präzision bei der für Gravuren typischen hohen Beständigkeit aus.


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